Johanniskirche Zittau
Hauptkirche der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde St. Johannis Zittau
Historisches und Aktuelles – vorgestellt vom Freundeskreis Johanniskirche

Chronik der Sanierungsmaßnahmen
























Chronik der Innensanierung

2012

März 2012:
Die Restaurierung der Orgel ist seit Dezember 2011 in vollem Gange. Alle Pfeifen sind ausgebaut und werden von der Orgelbaufirma Jehmlich in Dresden restauriert. Währenddessen erfolgt die Sanierung der Orgelkammer. Der Einbau der restaurierten Pfeifen beginnt im Frühjahr.
Gleichzeitig wird die Innenraumsanierung der Kirche vorbereitet.

Juni 2012:
Die Orgelkammer und die seitlichen Emporen sind eingerüstet. Die Restaurierungsarbeiten haben begonnen.

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Juli 2012
Inzwischen ist der gesamte Innenraum ringsherum einschließlich Apsis eingerüstet. Maurer beseitigen Mauerwerksschäden, die Wände werden gereinigt. Maler beginnen die Arbeit. In der Orgelkammer werden erste restaurierte Teile wieder eingebaut.


In der Apsis wird die Restaurierung des Sternenhimmels vorbereitet. Wer diese Arbeiten unterstützen möchte, hat die Gelegenheit, die Sanierung eines Sterns von insgesamt 165 Sternen zu fördern (Kontonummer s. Spendenaufruf).
Für einen Stifterbeitrag von 100,00 € (Stern A1-O6) oder 50,00 € (Stern A7-O11) können Sie sich einen Stern am Altarhimmel aussuchen, der nach erfolgter Restaurierung gedanklich in Ihrem Namen leuchten wird. Die Stifter werden im Sanierungsbuch und auf einem gesonderten Aushang in der Kirche festgeschrieben. Nähere Auskunft dazu erhalten Sie im Pfarramt.

September 2012
Die Mauerwerksschäden sind beseitigt. Maler und Restaurateure sind dabei die Originalfarbgebung wieder herzustellen.


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Oktober 2012
An der Nordseite sind die Gerüste abgebaut. Das Ergebnis der Restaurierungsarbeiten wird sichtbar.

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November 2012

Alle Gerüste oberhalb der Emporen sind abgebaut. Der Sternenhimmel der Apsis ist restauriert. Die Christusstatue wartet auf die Reinigung. Auf den Emporen sind Tischler am Werk. Der Orgelprospekt ist bereits wieder eingebaut. Am 18. November fand erstmalig nach den Restaurierungsarbeiten, jedoch in Baustellenatmosphäre, ein beeindruckendes Konzert statt. Aufgeführt wurde das Oratorium von Neithard Bethke "Media Vita in morte sumus" für Solisten, Chor und Orchester.

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Dezember 2012

Die Gerüste sind vollständig abgebaut. Die Christusstatue ist gereinigt. Kanzel und Emporenbrüstungen wurden restauratorisch gesäubert. Die restaurierten Kandelaber verbreiten ein festliches Licht. Am 24. Dezember konnten die Christvespern im neuen Glanz des Kircheninneren stattfinden, ebenso das festliche Abschlusskonzert der Konzertreihe 366+1 der EKD am Silvestertag.













2013

Auch im Jahr 2013 sollen die Sanierungsarbeiten weitergehen. Besonders dringend sind die Erneuerung der maroden Elektroanlage und eine Minimalklimatisierung zum Schutz des restaurierten Mauerwerks und zur Gewährleistung von Veranstaltungen auch in der kalten Jahreszeit. Unumgänglich ist auch der Einbau einer Sanitäranlage. Weiter geplant sind die Restaurierung des Schinkelschen Taufbeckens und des Sandsteinfußbodens.
Alle Arbeiten stehen unter dem Vorbehalt der Finanzierbarkeit, insbesondere sind sie davon abhängig, ob und in welchem Umfang Fördermittel fließen und Spenden eingehen. Der Freundeskreis bittet um eine wirksame Unterstützung.

Mai 2013

Ein privater Sponsor ermöglichte die Anschaffung eines roten Kokosläufers, der seit Mai die Schäden im Fußboden des Mittelgangs verdeckt. Nach der abgeschlossenen Sanierung der Wände zeigt sich das Innere der Johanniskirche im neuen Glanz.


Juli 2013

Die Sanierungsarbeiten gehen nur schleppend voran. Für fast alle Vorhaben ist die Finanzierung noch ungeklärt. MdB Michael Kretschmer und Vertreter des sächsischen Innenministeriums informieren sich zur Situation.














v.links:
MdB Michael Kretschmer, Stadtrat Dr. Gottfried Soukup (Freundeskreis)-
Bauleiter Michael Risch und Vertreter des sächsischen Innenministeriums -
Dr.Soukup, Pfarrer Ansgar Schmidt, Baupfleger Preiß der sächsischen Landeskirche

Lediglich die Restaurierung der Jehmlich-Schuster-Orgel ist auf gutem Weg. Die Orgel ist weitestgehend montiert und seit Mai laufen die Intonierungsarbeiten. Am 29. September erfolgt die Wiedereinweihung in einem Festgottesdienst.













Festgottesdienst anlässlich der Wiedereinweihung der restaurierten Orgel



Dezember 2013

Da die Finanzierung über lange Zeit ungesichert war, konnten die geplanten Maßnahmen nicht wie gewünscht durchgeführt werden. Die Zeit wurde mit der Vorbereitung und Projektierung der für 2014 vorgesehenen Maßnahmen genutzt.



2014

April 2014

Nach langer Vorbereitungszeit Beginn der Fußbodenerneuerung. Abbruch der alten Sandsteinplatten. Abtrag der oberen Fußbodenschicht. Archäologische Untersuchungen ohne wesentliche Funde. Freilegung alter Kellergewölbe, eines Abluftkanals und eines Rauchgaskanal von der alten Heizung. Aus der Vorgängerkirche vor 1757 wurden alte Fundamente sichtbar.













Freigelegtes Gewölbe und Fundamentreste von vor 1757

Mai 2014

Im Vorraum liegen bereits die neuen Sandsteinplatten. Der Keller wird für den Einbau einer Temperierungsanlage und einer Sanitäranlage vorbereitet.











Alte und neue Sandsteinplatten


Oktober 2014

Die Sanierungsarbeiten im Innenraum sind weit fortgeschritten. Die Altarstufen sind restauriert und die letzten Sandsteinplatten werden verlegt. Im Keller steht die Sanitäranlage kurz vor der Fertigstellung. Die Fußboden- und Bankheizung hat den ersten Probelauf erfolgreich absolviert.






Die letzten Sandsteinplatten werden verlegt. Die restaurierten Altarstufen






Neue Sandsteinplatten im Mittelgang und vor dem Altar













Im Keller:
Sanitäranlage kurz vor Fertigstellung
und Heizungszentrale




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